Die Ballonfabrik

Dependance „Ballonfabrik“ (BFA)

Der Kulturpark West als Partizipationsplattform für generations-übergreifende Kreativakteure stößt knapp zwei Jahre nach seiner Eröffnung an seine räumlichen Grenzen. Die Nachfragen im Bereich Bandübungsräume, Ateliers für Bildende Kunst, Kreativ-Werkstätten, Treffpunkte für alternative Kulturinitiativen sowie Start ups der Kreativwirtschaft im low-profit-Sektor sind ungebrochen. Dazu kommt noch eine – auch auf Bürgerversammlungen artikulierte -  verstärkte Nachfrage von sozial-kulturellen Projekten und Vereinen nach Möglichkeiten für ein bürgerschaftlich organisiertes, nicht-kommerzielles, sozio-kulturelles Zentrum.

FOTOS und 

Die gemeinnützige gGmbH Kulturpark West hat sich nach vielen Gesprächen mit unterschiedlichen Nutzungsnachfragern, mit einem sehr aufgeschlossenen Immobilienbesitzer und dem Referat 5 dazu entschlossen, die Trägerschaft für das „Projekt Ballonfabrik, Austrasse 27“ zu übernehmen und dieses Gebäude als Dependance des Kulturparks zu entwickeln, zu sanieren und im Sinne der im „Grundsatzpapier Kulturpark West“ niedergelegten Ziele, Nutzerprofile und Mietbedingungen zu betreiben. Kulturausschuss und Stadtrat haben im Februar 2010 diesem Projekt zugestimmt.

Die Nutzung konzentriert sich auf das mehrstöckige Gebäude Austrasse 27, das ähnlich wie die Bauten im Kulturpark an der Sommestrasse, für Übungsräume, Ateliers, Studios, Künstlerwerkstätten und Veranstaltungsräume geeignet ist. Darüber hinaus erfüllt es Kriterien, die auf dem Kulturparkgelände an der Sommestrasse nicht gegeben sind: es gibt Raum für grossflächige Künstlerräume, es gibt einen funktionierenden Lastenaufzug und die Möglichkeit für die Einrichtung eines separat zugänglichen, selbstverwalteten Kulturzentrums. Das Gebäude verfügt in drei gleich aufgeteilten Stockwerken und im Dachgeschoss über insgesamt knapp 2500 qm nutzbare Fläche, ist in ordentlichem baulichen Zustand und wird ab April 2010 mit einem Investitionsaufwand von ca. Euro 60.000.- (Trockenbaumaßnahmen, Heizung, Elektrik) für die Nutzung auf Kulturparklevel hergerichtet werden. Im Spätsommer 2010 könnten die ersten Nutzer einziehen. Die Verwaltung erfolgt über die vorhandene Struktur der GmbH.

  

März 2010, Kulturpark West gemeinnützige GmbH

 

 

 

KulturPark West

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